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Engpässe managen in KI-Zeiten - auch ein Thema für Product Owner / Produktmanager

Nach der Engpasstheorie (Theory of Constraints) wird die Leistungsfähigkeit eines Wertschöpfungssystems immer durch genau einen Engpass begrenzt. Optimierungen außerhalb dieses Engpasses steigern die Wertschöpfung nicht – im Gegenteil: Sie können sie sogar verringern, weil sie den Engpass zusätzlich überlasten und Arbeit im System stauen. Der Vortrag führt anhand praxisnaher Beispiele in die Grundprinzipien der Engpasstheorie ein und diskutiert ihre Relevanz für Product Owner und Produktmanager. Er zeigt, wie Engpässe in der Produktentwicklung erkannt, bewusst genutzt und gezielt entlastet werden können.

Vorkenntnisse

Grundverständnis von Produktentwicklung und agiler Zusammenarbeit (z. B. Scrum, Kanban, Product Ownership).

Lernziele

Die Teilnehmenden verstehen die Grundprinzipien der Engpasstheorie und deren Bedeutung für die Produktentwicklung. Sie können Engpässe in Wertschöpfungssystemen identifizieren, sinnvolle von wirkungslosen Optimierungen unterscheiden und konkrete Maßnahmen zum Engpassmanagement ableiten. Zudem reflektieren sie, wie KI bestehende Engpässe verändert oder neue entstehen lässt.

Speaker

 

Stefan Roock
Stefan Roock hilft Unternehmen, Führungskräften und Teams dabei, ihre Potenziale zu entfalten – hin zu erfolgreichen Unternehmen, die ihre Kunden und Mitarbeiter begeistern. Er ist davon überzeugt, dass dazu strukturelle, personelle und interpersonelle Themen im Zusammenspiel adressiert werden müssen. Er hat seit 1999 agile Ansätze in Deutschland maßgeblich mit verbreitet.
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