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Engpässe managen in KI-Zeiten – auch ein Thema für Product Owner und Produktmanager

Nach der Engpasstheorie (Theory of Constraints) wird die Leistungsfähigkeit eines Wertschöpfungssystems immer durch genau einen Engpass begrenzt. Optimierungen außerhalb dieses Engpasses steigern die Wertschöpfung nicht – im Gegenteil: Sie können sie sogar verringern, weil sie den Engpass zusätzlich überlasten und Arbeit im System stauen.

Der Vortrag führt anhand praxisnaher Beispiele in die Grundprinzipien der Engpasstheorie ein und diskutiert ihre Relevanz für Product Owner und Produktmanager. Er zeigt, wie Engpässe in der Produktentwicklung erkannt, bewusst genutzt und gezielt entlastet werden können.

Vorkenntnisse

  • Grundverständnis von Produktentwicklung und agiler Zusammenarbeit (z. B. Scrum, Kanban, Product Ownership)

Lernziele

  • Die Teilnehmenden verstehen die Grundprinzipien der Engpasstheorie und deren Bedeutung für die Produktentwicklung.
  • Sie können Engpässe in Wertschöpfungssystemen identifizieren, sinnvolle von wirkungslosen Optimierungen unterscheiden und konkrete Maßnahmen zum Engpassmanagement ableiten.
  • Zudem reflektieren sie, wie KI bestehende Engpässe verändert oder neue entstehen lässt.

Speaker

 

Ralf Lethmate
Ralf Lethmate , MBA, hilft Organisationen, vom Chaos zum Flow zu gelangen. Mit über 20 Jahren Erfahrung in internationalen Konzernen hat er den Wandel vom traditionellen Projektmanagement zu agilen Wertstrom-Teams miterlebt und mitgestaltet. Heute etabliert er Ende-zu-Ende-Teams, die nicht nur schneller liefern, sondern auch besser – durch Fokus auf Fluss statt Auslastung.